7 Fototipps für Japan

1. Aufstieg auf den Mount Haguro

Mount Haguro
Fotografiert mit Samsung Galaxy S9

Für den Aufstieg auf den Mount Haguro sollte man sich mindestens zwei Stunden Zeit nehmen. Der Weg führt über 2400 Stufen durch einen wunderschönen Zedernwald. Am Beginn des Pilgerweges steht mitten zwischen den Bäumen eine fünfstöckige hölzerne Pagode aus dem Jahr 937. Immer wieder wandert der Besucher an Shinto-Schreinen vorbei, die bis man das Ziel erreicht. Zu Fuß geht man entweder den gleichen Weg retour, oder man nimmt den Bus. Dieser fährt den Wanderer an den Startpunkt zurück.

2. Der Fushimi Inari-Taisha Schrein in Kyoto

Kyoto
Fotografiert mit Samsung Galaxy S9

Früh aufstehen lohnt sich. Am besten besucht man den Fushimi Inari-Taisha Schrein bei Sonnenaufgang, denn ansonsten wird es schwierig, die roten Toriis ohne andere Besucher zu fotografieren. Wer jedoch später kommt und sich genügend Zeit nimmt, wandert weiter hoch auf den Berg, dort wird es erheblich ruhiger. Über 10.000 rote Toriis haben sich entlang des Weges in Szene gesetzt. Sie bieten sowohl beim Aufstieg als auch beim Abstieg spannende Fotomotive. Die gesamte Shinto Stätte kann man übrigens auch in der Nacht besuchen. Tipp: Unbedingt eine Taschenlampe mitnehmen.

3. Ein Sumo Ringer Turnier besuchen

Fotografiert mit Lumix TZ101

Sechs Mal pro Jahr turnieren die besten Sumo-Ringer Japans für jeweils zwei Wochen in Tokio, Osaka, Nagoya und Fukuoka. Tickets kann man vorab reservieren oder man stellt sich früh morgens zum Ticketschalter, wo täglich 200 Last Minute Karten verkauft werden. Das Turnier geht über den ganzen Tag. Die Sitzplätze der Last Minute Tickets sind zwar ganz oben auf den letzten Rängen, doch bis die Hauptkämpfe am Nachmittag beginnen, dürfen sich die Besucher auf den vorderen Plätzen am Ring platzieren. Nur in den ersten paar Reihen ist fotografieren verboten.

4. Der Vulkan Sakurajima bei Kagoshima

Fotografiert mit Samsung Galaxy S9

Um einen Vulkanausbruch in nächster Nähe zu erleben, gehört eine Portion Glück. Die Aktivität des Sakurajima ändert sich nämlich ständig. Am besten man erkundigt sich vorher, wie aktiv der Vulkan ist. Besucher mit einem Auto können den Vulkan auf einer Ringstraße umrunden, so hat man als Fotograf den ganzen Tag optimales Licht zum Fotografieren. Tipp: Achtung vor der herumfliegenden Asche.

5. Die Thunfischversteigerung in Katsuura

Fotografiert mit Samsung Galaxy S9

Ein guter Ort um eine Thunfischversteigerung zu beobachten ist der kleine Hafenort Katsuura. Früh morgens legen die Fischerboote an und laden mit kleinen Kränen den heutigen Fang aus. Anders als in Tokio ist man mitten im Geschehen und kann dem Thunfischhandel aus nächster Nähe beiwohnen. Hungrige Fotografen können im Anschluss der Versteigerung in der kleinen Markthalle daneben fangfrisches Thunfisch-Sushi zum Frühstück verspeisen. Frischer und besser geht es nicht mehr.

6. Besuch der Kunstinsel Naoshima

Fotografiert mit Samsung Galaxy S9

Die Kunstinsel Naoshima gehört zu den Seto-Inlands-Inseln. Zu Fuß, mit dem Bus oder mit dem Fahrrad ist die kleine Insel leicht zu erkunden. Immer wieder stößt man auf Kunstwerke und Museen. Obwohl in allen Museen fotografieren verboten ist, gibt es genügend Fotomotive. Wer nicht genug von Kunst und Kunst im öffentlichen Raum bekommt, reist mit der Fähre weiter auf die Inseln Teshima und Inujima.

7. Yokohama bei Nacht

Fotografiert mit Samsung Galaxy S9

Die Hafenfront von Yokohama ist ideal für einen Abendspaziergang. Am besten man besucht den Yokohama Landmark Tower natürlich zur blauen Stunde. Bei guter Sicht hat man von oben sogar einen Blick auf den Mt. Fuji oder bis nach Tokio. Eindrucksvoll ist vor allem der Blick in die Bay von Yokohama. Am Hafen befindet sich das Nippon Maru Segelschiff und das sensationell beleuchtete Riesenrad der Stadt.

Franz Roitner
Alle Fotos und Text von Franz Roitner