Sossuvlei Ballonfahrt

7 Fototipps für Namibia

1. Ballonfahrt über Sossusvlei

Sossuvlei Ballonfahrt
Fotografiert mit Panasonic Lumix TZ7

Fast lautlos schwebt man hunderte Meter über die Sanddünen von Sossusvlei. Wenn ein weiterer Ballon aufsteigt, ergeben sich fantastische Fotomöglichkeiten. Ein paar Wolken machen die unglaubliche Szenerie perfekt.

Eine Ballonfahrt über Sossusvlei  ist für Fotografen ein Muss. Belohnt wird man nach der Fahrt mit einem ausgezeichneten Champagnerfrühstücksbuffet mitten in der Weite der Wüste.

Die Mitnahme von Taschen war bei meiner letzten Fahrt (2012) nicht erlaubt. Am besten ist es, die Kamera mit einem Zoomobjektiv auszustatten oder bei Buchung die aktuellen Regeln bzgl. Kameraausrüstung abfragen.

2. Die Skelettküste

Skelettküste
Fotografiert mit Panasonic Lumix TZ7

Hunderte Schiffswracks liegen entlang der nördlichen Meeresküste von Namibia. Der Küstenstreifen  ist trocken und menschenleer. Am besten startet man in der Früh zu einer Entdeckungsfahrt.

Die Suche gestaltet sich jedoch als durchaus schwierig, denn nur wenige Wracks sind im Sand direkt an der Piste zu finden. Aber die Reise lohnt sich allemal.

3. Etosha Nationalpark

Etosha Nationalpark
Fotografiert mit Canon EOS 20D

Der Etosha Nationalpark ist Fixpunkt einer jeden Namibia Fotoreise. Der Natioanlpark ist das bedeutendste Naturschutzgebiet  in Namibia zur Beobachtung von Wildtieren. Die künstlichen Wasserlöcher bilden das Herz des Etosha Nationalparks. Für den Großteil der Tiere ist regelmäßige Wasseraufnahme überlebenswichtig. Beim  den Wasserlöchern hat der Fotograf die besten Möglichkeiten um eine Vielzahl von unterschiedlichen Lebewesen  zu beobachten und natürlich zu fotografieren.

Das Camp Okaukuejo ist wahrscheinlich das bekannteste im Etosha Nationalpark. Rund um die Uhr besuchen Tiere abwechselnd die Wasserstelle. Man sollte sich hier unbedingt einen ganzen Tag Zeit nehmen und das Treiben beobachten. Das Wasserloch ist in Nacht beleuchtet, es lassen sich tolle Aufnahmen von Elefanten & Co im Scheinwerferlicht machen.

4. Kolmannskuppe

Kolmannskuppe
Fotografiert mit Panasonic Lumix TZ7

Kolmannkuppe ist ein Paradies für Fotografen. Sand dringt von allen Seiten in die alten, verlassenen Häuser ein. Seit dem Jahr 1930 lebt niemand mehr in der ehemaligen Diamantenstadt. Kolkmannskuppe liegt fernab der klassischen Touristenroute Namibias. Nur wenige Besucher waren bei meinem letzten Besuch vor Ort. Die Öffnungszeiten sind dementsprechend kurz. Am besten sollte man sich vorab erkundigen und gegebenenfalls zwei Tage zum Fotografieren einplanen.

Übernachtet wird idealerweise im nahen Lüderitz. Mein Reise Tipp: frische Austern in der Shearwater Oyster Bar schlürfen und eine Bootsfahrt zur Halifax Insel machen. Halten Sie dabei Ausschau nach Delphinen und Pinguinen.

5. Dead Vlei

Dead Vlei
Fotografiert mit Panasonic Lumix TZ7

Es gibt wahrscheinlich kaum ein Namibia Fotobuch ohne Bilder aus dem Dead Vlei. Unweit von Sossusvlei geht man rund 1 Kilometer vom Dead Vlei Parkplatz zu den hunderte Jahre alten Baumskeletten. Am besten fährt man gleich in der Früh vom Parkeingang direkt ohne Zwischenstopp zum Dead Vlei, dann hat man die Senke mit Glück komplett für sich alleine.

Die berühmte Düne 45 kann man auch noch bei der Rückfahrt im Abendlicht fotografieren. Alleine ist man hier eigentlich aber nie. Außerdem gibt im Gebiet von Dead Vlei und Soussusvlei noch viele weitere Dünen, die schöner, höher und ohne Menschen sind.

6. Bootsfahrt in der Walvis Bay

Walvis Bay
Fotografiert mit Canon EOS 20D

Robben, Delphine, Pelikane, Möwen, Kormorane und mit etwas Glück (im Namibischen Winter) auch Buckelwale sieht man bei einer Bootsfahrt in der Walvis Bay. Es gibt eine Reihe von Anbietern, die meist vierstündige Touren anbieten.

Mit einer kompletten Fotoausrüstung ist man auf größeren Booten oder Katamaranen besser aufgehoben. Am besten erkundigt man sich bei der Reservierung über die Bootsgröße.

7. Köcherbaumwald

Köcherbaumwald
Fotografiert mit Leica C-LUX 3

Knapp 20 Kilometer nordwestlich von Keetmanshoop liegt auf dem Gelände des Quivertree Forest Rest Camp ein gut zu begehender Köcherbaumwald. Die besten Fotos lassen sich hier natürlich im Abendlicht machen.

Am besten man übernachtet auf der Farm oder am Campingplatz, der gleich neben dem Rundgang angelegt ist. Es ist auch möglich in der Nacht zu fotografieren. Wer dies plant muss beim Lösen der Eintrittskarte ein eigenes Ticket bzw. einen Aufpreis zahlen.

Franz Roitner
Alle Fotos und Text von Franz Roitner

7 Fototipps für Botswana

7 Fototipps für Botswana

1. Nashörner in der Khama Rhino Sanctuary

Fotografiert mit Canon EOS 7D

Dem Khama Rhino Sanctuary ist es zu verdanken, dass es heute noch Nashörner in Botswana gibt. Auf diesem Gelände wurden und werden die letzten Exemplare des Spitz- und Breitmaulnashorns vor Wilderern geschützt. Die Population ist seither wieder angestiegen.

Das Khama Rhino Sanctuary ist rund 8.000 ha groß und beherbergt derzeit (März 2020) vier Spitzmaulnashörner und 30 Breitmaulnashörner. Eine Sichtung von Breitmaulnashörner ist also so gut wie sicher. Die Tiere sind an Autos gewöhnt und grasen oft nahe an der Sandpiste. Als Selbstfahrer hat man jede Menge Zeit um die seltenen Nashörner zu fotografieren.

Am Gelände gibt es auch einen „Bird Hide“, eine Art Holzverschlag an einem Wasserloch. Wer Geduld und etwas Glück hat, bekommt sogar ein Nashorn beim Trinken vor die Linse.

2. Kubu Island in der Makgadikgadi Pan

Fotografiert mit Canon EOS 7D

Kubu Island ist eine Erhebung in der Makgadikgadi Salzpfanne. Ist das Wasser ausgetrocknet, kann man mit seinem Allradfahrzeug durch die weite Salzpfanne zur „Insel“ fahren. Hier sollte man mindestens zwei Nächte am Campingplatz einplanen. Die Infrastruktur des Stellplatzes beschränkt sich zwar auf ein Plumpsklo, die traumhafte Landschaft lässt einem diesen Umstand aber schnell vergessen. Fantastisch zu fotografieren sind die imposanten Baobabs im Abendlicht.

Kubu Island ist nur rund 1 km lang. Ist man erst einmal hier, kann man das Gebiet sehr gut zu Fuß erkunden. Unvergesslich ist der nächtliche Sternenhimmel. Fernab der Zivilisation ist Kubu Island einer der besten Plätze in Botswana um Mond, Planeten und Sterne zu fotografieren.

3. Bootsfahrt auf dem Chobe River

Fotografiert mit Canon EOS 7D

Viel bequemer kann man nicht auf Safari gehen. Im schönen Morgen- und Abendlicht kreuzen Boote unterschiedlicher Größe auf dem Chobe River. Flusspferde tummeln sich im Wasser, Elefanten nehmen ein Bad, Krokodile liegen am Flussufer, Antilopen kommen zum Trinken an den Chobe und darüber kreist eine artenreiche Vogelwelt.

Vom Boot aus lässt sich die vielfältige Tierwelt bequem fotografieren. Ich bevorzuge das Boot der Chobe Safari Lodge. Man muss auch kein Gast der Lodge sein. Das Boot bietet viel Platz und Raum für ungestörtes fotografieren. Ein fachkundiger Guide gibt Informationen zu den Tiersichtungen. Aus meiner Erfahrung ist es relativ ruhig an Board. Auf anderen Booten zählt oft mehr der Fun-Faktor. Wer möchte, kann am Chobe River auch ein privates Boot chartern.

4. Großkatzen in der Region Savuti

Fotografiert mit Canon EOS 7D

Savuti nennt sich eine Region mitten im Chobe Nationalpark. Schon die abenteuerliche Anfahrt durch tiefe Sandpisten ist ein Erlebnis. Savuti verspricht weniger Besucher und mehr Großkatzen als in der Region um Kasane direkt am Chobe River.

Ich persönlich konnte an einem einzigen Nachmittag zwei Geparden, eine Löwin und einen Leoparden beobachten. Gute Chancen auf Katzensichtungen bestehen hier in den afrikanischen Wintermonaten, wo die Tiere zu den Wasserlöchern kommen. In der regenreichen Sommerzeit verteilen sich die Tiere meist über das gesamte Hinterland.

5. Flug über das Okovango Delta

Fotografiert mit Canon EOS 7D

Der Ort Maun ist Ausgangspunkt für eine Fotosafari in das Okovango Delta. Direkt am Flughafen von Maun bieten mehrere Unternehmen Rundflüge über das Delta an. Schon die Landschaft alleine rechtfertigt bereits einen Rundflug mit einer Cessna. Zusätzlich bekommt man die Möglichkeit, Giraffen, Elefanten, Zebras und Co aus der Luft zu fotografieren.

Flüge mit einem Hubschrauber bieten noch bessere Möglichkeiten zum Fotografieren. Wenn man das nötige „Kleingeld“ hat, chartert man idealerweise einen eigenen Helikopter.

6. Central Kalahari Game Reserve

Fotografiert mit Canon EOS 7D

Die Reisezeit im Central Kalahari Game Reserve ist entscheidend, welche Tiere sich sehen lassen werden. Die spannendste Zeit in diesem großen Park sind die Monate Jänner bis April. Meist bekommen die Löwinnen in dieser regenreicheren Zeit ihre Babys. Mit viel Glück gelingt einem ein Foto mit Löwen samt Nachwuchs.

In den trockenen Wintermonaten wird es im Park sehr ruhig. Ich war einem Tag rund zwölf Stunden mit meinem Landcruiser unterwegs und habe keinen einzigen Menschen gesehen. Die Sichtung von Tieren war leider auch sehr spärlich. Am häufigsten entdeckte ich Löffelhunde.

7. Kgalagadi Transfrontier Park

Fotografiert mit Canon 5D Mark IV

Der Kgalagadi Transfrontier Park ist ein mit Südafrika grenzüberschreitender Nationalpark im Südwesten von Botswana. Dieses Gebiet steht bei einer Botswanareise selten am Programm und ist sozusagen ein Geheimtipp für Botswanareisende. Löwen nutzen die Wasserstellen auf den wenigen Camping-Stellplätzen im Park zum Trinken. Man campt also in guter Nachbarschaft mit Leoparden und Löwen.

Einen ganzen Nachmittag konnte ich eine trächtige Löwin auf einem Stellplatz beobachten. Das Tier hatte sich von ihrem Rudel getrennt. Es lag mit dickem Bauch und einer Hechelatmung unter dem Dach, das als Sonnenschutz für den Campingplatz gedacht ist. Danach folgte ich rund 30 Minuten einer Leopardin, die ihr Revier abging.

Franz Roitner
Alle Fotos und Text von Franz Roitner

Mount Haguro

7 Fototipps für Japan

1. Aufstieg auf den Mount Haguro

Mount Haguro
Fotografiert mit Samsung Galaxy S9

Für den Aufstieg auf den Mount Haguro sollte man sich mindestens zwei Stunden Zeit nehmen. Der Weg führt über 2400 Stufen durch einen wunderschönen Zedernwald. Am Beginn des Pilgerweges steht mitten zwischen den Bäumen eine fünfstöckige hölzerne Pagode aus dem Jahr 937. Immer wieder wandert der Besucher an Shinto-Schreinen vorbei, die bis man das Ziel erreicht. Zu Fuß geht man entweder den gleichen Weg retour, oder man nimmt den Bus. Dieser fährt den Wanderer an den Startpunkt zurück.

2. Der Fushimi Inari-Taisha Schrein in Kyoto

Kyoto
Fotografiert mit Samsung Galaxy S9

Früh aufstehen lohnt sich. Am besten besucht man den Fushimi Inari-Taisha Schrein bei Sonnenaufgang, denn ansonsten wird es schwierig, die roten Toriis ohne andere Besucher zu fotografieren. Wer jedoch später kommt und sich genügend Zeit nimmt, wandert weiter hoch auf den Berg, dort wird es erheblich ruhiger. Über 10.000 rote Toriis haben sich entlang des Weges in Szene gesetzt. Sie bieten sowohl beim Aufstieg als auch beim Abstieg spannende Fotomotive. Die gesamte Shinto Stätte kann man übrigens auch in der Nacht besuchen. Tipp: Unbedingt eine Taschenlampe mitnehmen.

3. Ein Sumo Ringer Turnier besuchen

Fotografiert mit Lumix TZ101

Sechs Mal pro Jahr turnieren die besten Sumo-Ringer Japans für jeweils zwei Wochen in Tokio, Osaka, Nagoya und Fukuoka. Tickets kann man vorab reservieren oder man stellt sich früh morgens zum Ticketschalter, wo täglich 200 Last Minute Karten verkauft werden. Das Turnier geht über den ganzen Tag. Die Sitzplätze der Last Minute Tickets sind zwar ganz oben auf den letzten Rängen, doch bis die Hauptkämpfe am Nachmittag beginnen, dürfen sich die Besucher auf den vorderen Plätzen am Ring platzieren. Nur in den ersten paar Reihen ist fotografieren verboten.

4. Der Vulkan Sakurajima bei Kagoshima

Fotografiert mit Samsung Galaxy S9

Um einen Vulkanausbruch in nächster Nähe zu erleben, gehört eine Portion Glück. Die Aktivität des Sakurajima ändert sich nämlich ständig. Am besten man erkundigt sich vorher, wie aktiv der Vulkan ist. Besucher mit einem Auto können den Vulkan auf einer Ringstraße umrunden, so hat man als Fotograf den ganzen Tag optimales Licht zum Fotografieren. Tipp: Achtung vor der herumfliegenden Asche.

5. Die Thunfischversteigerung in Katsuura

Fotografiert mit Samsung Galaxy S9

Ein guter Ort um eine Thunfischversteigerung zu beobachten ist der kleine Hafenort Katsuura. Früh morgens legen die Fischerboote an und laden mit kleinen Kränen den heutigen Fang aus. Anders als in Tokio ist man mitten im Geschehen und kann dem Thunfischhandel aus nächster Nähe beiwohnen. Hungrige Fotografen können im Anschluss der Versteigerung in der kleinen Markthalle daneben fangfrisches Thunfisch-Sushi zum Frühstück verspeisen. Frischer und besser geht es nicht mehr.

6. Besuch der Kunstinsel Naoshima

Fotografiert mit Samsung Galaxy S9

Die Kunstinsel Naoshima gehört zu den Seto-Inlands-Inseln. Zu Fuß, mit dem Bus oder mit dem Fahrrad ist die kleine Insel leicht zu erkunden. Immer wieder stößt man auf Kunstwerke und Museen. Obwohl in allen Museen fotografieren verboten ist, gibt es genügend Fotomotive. Wer nicht genug von Kunst und Kunst im öffentlichen Raum bekommt, reist mit der Fähre weiter auf die Inseln Teshima und Inujima.

7. Yokohama bei Nacht

Fotografiert mit Samsung Galaxy S9

Die Hafenfront von Yokohama ist ideal für einen Abendspaziergang. Am besten man besucht den Yokohama Landmark Tower natürlich zur blauen Stunde. Bei guter Sicht hat man von oben sogar einen Blick auf den Mt. Fuji oder bis nach Tokio. Eindrucksvoll ist vor allem der Blick in die Bay von Yokohama. Am Hafen befindet sich das Nippon Maru Segelschiff und das sensationell beleuchtete Riesenrad der Stadt.

Franz Roitner
Alle Fotos und Text von Franz Roitner